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    Die_Apologie
 

Mittwoch, 25. Juli 2007

Gott zum Gruß
Von graf_von_seemen1, 19:43

Eines der besten Wochenenden seit langen liegt hinter mir.

Mittelaltermarkt auf der Trimburg.

Urlaub zu nehmen war leider unmöglich, dafür gibt es zuviel Arbeit in der Firma, also bin ich erst am Samstagmorgen losgefahren. Freitag wurde bis tief in die Nacht nach verschollen Steintafeln gesucht, aber, Praios sei dank, wurden sie noch gefunden und sicher ins Reich der Tulamiden gebracht. Die ehemaligen Besitzer sind sicher sauer, wen jedoch interessieren ein paar Echsen?

Samstagmorgen ging es dann los. Aufstehen um 7 Uhr 20.
5-mal Umsteigen bis nach Elvershausen, von dort mit dem Auto auf die Trimburg. Und schon der erste Schock.
Strömender Regen, nichts war fertig aufgebaut und 3 Händler sind erst gar nicht aufgetaucht.
Die Show muss trotzdem weitergehen, bzw. anfangen! Zum Glück war ich bereits umgezogen, auch wenn es im Zug für verwunderte Blicke gesorgt hat.
Doch alle Bemühungen den Markt bereits am Samstag zum Erfolg zu führen scheiterten an strömendem Regen und Gewitter.
150 Besucher. Eine magere Bilanz. Die Kosten weit höher als die Einnahmen!
Na dass kann noch heiter werden, dachte ich mir.
Samstagabend dann Besäufnis in der Met-Schänke. Eine 18 Jährige benimmt sich völlig daneben und tanzt nahezu Nackt in der Schenke. 2 Lautenspieler trumpfen richtig auf, es wird gesungen. Bis tief in die Nacht steigt die Stimmung unaufhörlich. Wenn nur diese 18 Jährigen nicht nerven würde.
Dann kommt es zum Eklat. Wolfgang, ein Mitglied der Orga, beleidigt mich.
Damit meine Ehre nicht beschmutzt wird fordere ich ihn heraus mit vor die Schenke zu kommen.
Dann werden kurz die Regeln geklärt. Keine Schläge oder Tritte in den Unterleib oder das Gesicht. Der Kampf beginnt.
Wer wen wie oft trifft ist nicht mehr nachzuvollziehen, aber einer meiner Treffer hat folgen.
Ein gut gezielter Schlag trifft sein Holzkreuz an der Brust. Er keucht und weicht zurück, meine Hand fängt an fürchterlich zu bluten.
Die Haut auf der Hand ist aufgeplatzt. Blut läuft auf den Boden.
Nach kurzem Dialog (verbal) einigen wir uns auf Unentschieden. Ein Experte soll entscheiden, ob die Beleidigung die Ausgesprochen wurde berechtigt war. Sie ist so schrecklich dass ich sie nicht wiedergebe.
Nachdem die Hand versorgt ist geht es zurück in die Taverne. Bis der Morgen graut wird getrunken.
Nach kurzer aber sehr erholsamer Nacht wird ab 9 Uhr der nächste Tag vorbereitet. Die Stimmung unter den knapp 100 Händlern, Kriegern und Organisatoren ist erstaunlich gut. Das hat wohl mit dem strahlenden Sonnenschein zu tun und natürlich mit dem Gelage von gestern.
Den ganzen Tag habe ich viel zu tun, erst gegen Mittag komme ich mal dazu selbst über den Mark zu wandern. Es ist voll!
Überall läuft das Programm nach Plan, die Menschen sind begeistert.
2 Stunden nach Markschluss sind auch die letzten Zweifel verschwunden. Neuer Besucherrekord! Das war nach dem schlechten Samstag auch bitter nötig.
Noch schnell ein Bild für die Presse und dann die Rückfahrt. Komplett im Auto und ohne Stau. Gegen Mitternacht bin ich zuhause.

Praios sei dank!

PS: Der Experte hat mich für unschuldig erklärt. Wolfgang war tief betroffen, hat seine Aussage aber revidiert!

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Montag, 09. Juli 2007

Rheingauer schämt euch!
Von graf_von_seemen1, 18:32

Heilo Genossen,
 
da ich jetzt selbst stolzer Besitzer eines Blogs bin, hab ich mir mal ein paar andere angeschaut. Eins fiel mir bei den Blogs aus dem Rheingau besonders auf. Die Menschen dort sind zu blöd sich richtig Auszudrücken. Nur unklares Gewäsch und pseudo-intellektueller Schwachsinn.
Wenn sie irgendwem, irgendwas mitteilen möchten, wieso schreiben sie nicht klar was sie sagen wollen, anstatt nur Müll zu praktizieren?
Mal im Ernst, ein Zehnjähriger mit Konstipationen drückt sich verständlicher aus. Intellektuell ist sowieso kaum jemand im Rheingau. Das Niveau ist dort so niedrig, dass selbst die letzte Asozialenkneipe als „Kult-Ort“ gefeiert wird.
Diese Veröffentlichungen im Internet verdeutlichen allerdings nur den allgemeinen Niedergang des elenden Rheingaus.
Jugendliche von dort sind meist völlig orientierungslos und unfähig sich in der Welt zurechtzufinden. Alle Träumen von dort wegzugehen. Am besten in eine Großstadt, aber kaum einer traut sich abends nach Frankfurt zu fahren.
Den Blick für die Realität scheint man dort verloren zu haben, was auch kein Wunder ist, denn Drogen und Alkohol sind dort Teil des Lebensstils.
Noch schlimmer als ihre kaputten Lebensansichten, ist ihre „politische Meinung“.
Die eine hälfte gibt sich unpolitisch (Die da oben was doch eh was se wollen) oder so weit links, dass sich das mit redlicher Politik nicht mehr vereinbaren lässt.
Da gibt es die asozialen (Arbeit ist Scheiße) und die ewig Gestrigen (Linkspartei ist eine wählbare Alternative).
Bei soviel Dummheit könnte ich jedes Mal kotzen.
Am besten für alle wäre es, man würde den Rheingauern verbieten ihren Mund aufzumachen. Oder man baut eine Mauer drum und zeigt den Vollidioten mal wie schön ihre neo-kommunistischen Träume sind.
Aber leider ist so etwas unmöglich. Es wäre undemokratisch und gegen jede gängige Moralvorstellung. Wahrscheinlich wird es im Rheingau bald eine Jugendinitiative geben, die genau so etwas fordert.
Vorher müssten die Jugendlichen aber erst nüchtern werden.
Deswegen meine fünf Forderungen an die jungen Leute im Rheingau:
  1. Hört mit den Drogen auf
  2. Hört mit dem übermäßigen Saufen auf
  3. Lernt zu sagen, was ihr denkt. Aber denkt bevor ihr etwas sagt
  4. Lernt aus der Geschichte! Kommunismus und Anarchie funktionieren genau wie das Perpetuum Mobile
  5. Setzt euch realistische Ziele

In diesem Sinne:
Prost

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Sonntag, 08. Juli 2007

Jetzt geht es los
Von graf_von_seemen1, 13:26

Heilo zusammen,
als Reaktion auf viele Ungerechtigkeiten dieser Welt habe ich diesen Blog "Die_Apologie" gegründet.
Was das Wort bedeutet findet ihr sicher selbst heraus. In Zukunft werdet ihr hier die wichtigen Erkenntnisse des Mannes finden, den ihr alle tief bewundert.
Für Themenvorschläge bin ich immer offen, aber eigentlich gibt es genug was im Taunus und den umliegenden "schwarzen Landen" passiert über das man schreiben kann.
Wie alle wissen, ist Rechtschreibung für mich ein Fremdwort. Wen also die vielen Fehler stören der soll mir eine korrigierte Version schicken.
In diesem Sinne:
Auf auf in den Kampf

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